Fachverband für Goju-Ryu Karate
Über uns
Wir betreiben und lehren den offiziellen Goju-Ryu Karate Stil des japanischen Karate- verbandes JKF Goju-Kai und sind offizielle Stilrichtung im Deutschen Karateverband (DKV).
Michaela Schubert     Donnerstag, 28. September 2017    

JKF Goju-Kai/Takuji Kenbukan – Gasshuku 2017 in Neutraubling

Neue Wege entstehen beim Gehen

In diesem Jahr fand das Karate-Highlight 2017 am 23. und 24. September statt. 76 Karateka aus Chemnitz, Döbeln, Dresden, Ehrenfriedersdorf, Grünhain, Kirschau, Mössingen, Neutraubling und Nossen nahmen am JKF Goju-Kai/Takuji Kenbukan – Gasshuku in Neutraubling teil.

Erwartungsvoll und motiviert versammelten sich die Karateka in der Turnhalle, um nach der offiziellen Begrüßung, durch Kyoshi Stanko Kumer (7.Dan JKF Goju-Kai), GJKF Cheftrainer & Präsident und Cheftrainer aller Takuji Kenbukan Außenstellen in der Welt, mit der ersten Lehrgangseinheit zu beginnen.
Doch zuerst hieß er Maria Weiss (4. Dan Kumite – WKF Weltmeisterin) herzlich Willkommen. Anschließend begrüßte Kyoshi Stanko Kumer die Co-Trainer:

- Gerd Neuland (5. Dan JKF Goju-Kai Renshi)
- Hagen Neumann (5. Dan JKF Goju-Kai)
- André Schmück (5. Dan JKF Goju-Kai)
- Markus Kumer (5. Dan JKF Goju-Kai)
- Zeljko Topalovic (5. Dan JKF Goju-Kai)
- Alexander Buze (4. Dan JKF Goju-Kai)

Endlich konnte das Training losgehen. Nach der Erwärmungsphase übernahmen Stanko und André mit Kihon und Kihon Ido sowie den Katas Sanchin und Tensho die erste Tageseinheit. Nach der zweistündigen Mittagspause, die jeder Karateka anders zur Erholung nutzte, wurde die Turnhalle getrennt. Die 1. und 2. Dane liefen die Seisan mit Alex, die überwiegend 3. und 4. Dane – unter den kritischen Augen von Hagen – die Kururunfa. Während die Braungurte die Sepai mit Andre übten; die Blaugurte die Seichunchin mit Gerd und die restlichen Farbgurte die Saifa mit Zeljko durchgingen. Stanko überwachte in dieser Zeit die Co-Trainer, dass sie die Katas fehlerfrei lehrten.

Am Nachmittag übernahm Maria Weiss, nach einer zehnminütigen Kumite-Aufwärmung, das Wettkampfkumite. Sie legte beim Trainieren der Schrittfolge und Schrittmuster großen Wert auf eine korrekt ausgeführte Technik. Ein langsamer Beginn ermöglicht dem Karateka, sich auf eine genaue Ausführung zu konzentrieren. Anschließend sollte jeder das Ausführungstempo sukzessive erhöhen, aber die exakten Bewegungen beibehalten. Die jeweilige Angriffstechnik durfte jeder nach Belieben ausführen.

Mit vereinten Kräfte schleppten sich am Samstag die ausgepowerten Karateka nach Trainingsende zur Lehrgangsfete nach Barbing. Bei gutem Essen und einen kräftigen Tropfen, wurde ausreichend Energie für den nächsten Karatetag getankt.



Der zweite Lehrgangstag begann am Morgen mit Kihon Kumite. Die Trainer Alex und Zeljko hielten die Karateka, nach einer schweißtreibenden Standardaufwärmung durch Raik, auch weiterhin ordentlich auf Trab. Im Anschluss standen bis zur wohlverdienen Mittagspause 5 Standard-Bunkais auf dem Programm.
Die trainingsabschließende Einheit übernahmen Maria und Hagen. Im Wettkampfkumite mobilisierte jeder Karateka seine restlichen Reserven, wohlwissend, dass die darauffolgende Massage durch André für sämtliche Anstrengungen entschädigte.



In allen Bereichen war der Gasshuku mit der Weltmeisterin Maria Weiss wieder ein voller Erfolg – herzlichen Dank für die Unterstützung. Ein fantastisches Dankeswort geht auch an den GJKF-Präsidenten Stanko Kumer für die gelungene Organisation und reibungslosen Ablauf des JKF Goju-Kai/Takuji Kenbukan – Gasshuku.

Text: Michaela Schubert
Foto: Stanko Kumer